Gedanken zum Rosenkranzmonat Oktober

Noch unter dem Eindruck des Besuches an der Grotte von Massabielle in Lourdes und das Eintauchen in eine große Menge Pilger und Besucher an diesem Ort, hat das Thema Rosenkranz und Bittgebet für mich einen bedeutenden Eindruck hinterlassen. Zu den wesentlichen Elementen der Wallfahrt nach Lourdes gehört seit dem Ursprung der Erscheinungen von 1858 das gemeinsame Gebet des Rosenkranzes in einer Prozession und das Entzünden von Kerzen. Ziel ist die Grotte der Erscheinung. Ein buntes Bild von Jung und Alt, von verschiedenen Kulturen und Kontinenten, von gesunden und leidenden Menschen und in vielen Sprachen lässt sich dort erleben. Mitten in einem solchen Zug verbindet sich mein Gebet und meine Anliegen mit dem Gebet der vielen Menschen. Wie ein Rosenkranz aus vielen aneinandergereihten Perlen besteht, so verbindet sich die Prozession hier zu einem lebendigen Rosenkranz, lebendig in einem Glauben und einer Hoffnung. Es gibt so viele Anliegen, die dort vorgebracht werden. Ebenso viele Bitten bewegen uns. Unsere persönlichen Sorgen und Nöte, aber auch die großen Anliegen der Kirche und der Welt finden einen Ausdruck in dieser weltumspannenden Form des Gebetes, im Rosenkranz. In jedes Gesätz kann eine ganz besondere Intension einfließen.

Leider ist diese Gebetsform aus der Mode gekommen, obwohl es jahrhundertelang einen festen Platz im Gebetsleben der Gemeinden und Familien hatte. Nicht zuletzt die Überzeugung, dass der Aufruf zu diesem Gebet Europa vor Gefahren geschützt hat, wie bei der Seeschlacht von Lepanto ( 7. Oktober 1571 - Fest der Rosenkranzkönigin), oder die Schlacht um Wien, am Kahlenberg (12. September 1683 – Mariä Namen). Auch heute werden kilometerlange Gebetsketten in Ländern gebildet, um im Gemeinsamen einen Ausdruck zu finden, in der Verbindung des Rosenkranzes. Wir halten ihn in Händen und doch hält er uns! Er gleitet durch unsere Finger und ist mit dem Gebet und der ewigen Herrlichkeit unserer himmlischen Mutter verbunden. Ihr vertrauen wir uns an, Sie betet mit uns, Sie vervollkommnet unser schwaches menschliches Beten.

In diesem Monat haben wir die Möglichkeit dies neu zu erfahren. In der gesamten Seelsorgeeinheit werden Rosenkranz-Andachten in besonderem Maß stattfinden. Hierzu lade ich Sie herzlich ein.


Gott schütze und segne Sie,

Ihr Pfarrer Andreas Schött

Beerdigungen

Seit einiger Zeit gibt es eine neue Regelung für die Sterbegebete: Es wird einmal am Vorabend der Beerdigung für die/den Verstorbene/n gebetet. Wir bitten um Mittteilung, wenn eine andere Regelung gewünscht wird.


Die Mitteilung eines Todesfalls erfolgt über das Pfarrbüro. Sollte im Pfarrbüro niemand zu erreichen sein, sprechen Sie bitte auf den Anrufbeantworter. Läuten etc. wird dann vom Pfarrbüro aus veranlasst.

Stille Anbetung und Komplet

In unseren drei Kirchen bieten wir eine weitere Form des Gottesdienstes an.

Menschen, die die Stille und das Gebet suchen und unserem Herrn im Allerheiligsten begegnen möchten, sind herzlich zu diesem Gottesdienst jeweils am Mittwoch um 18.30 Uhr, abwechselnd in unseren Kirchen in Bauerbach, Ginseldorf und Schröck eingeladen.

Nach 30 Minuten stiller Anbetung wird gemeinsam das Nachtgebet der Kirche – die Komplet – gebetet.

Gottesdienstzeiten

Samstag, 19:00 Uhr:
Vorabendmesse
in Bauerbach, Ginseldorf oder Schröck im wöchentlichen Wechsel.

Sonntag, 9:00 Uhr: Heilige Messe in Bauerbach, Ginseldorf oder Schröck im wöchentlichen Wechsel.

Sonntag, 10:30 Uhr: Heilige Messe in Bauerbach, Ginseldorf oder Schröck im wöchentlichen Wechsel. Die aktuellen Termine finden Sie im Pfarrbrief.


Jedes 1. Wochenende im Monat ist nach den Hl. Messen Trans-fair-Verkauf!


Sonntag, 18:00 Uhr: Feierliche Vesper mit sakramentalem Segen des Pastoralverbunds in Amöneburg.

Während der Gottesdienstzeiten in Bauerbach ist die Außentüre zur Sakristei offen. Die Toilette dort kann bei Bedarf genutzt werden.

 
St. Johannes der Täufer, Amöneburg

Pastoralverbund St. Bonifatius Amöneburg

 
St. Michael und St. Elisabeth, Schröck

Pfarrgemeinde Schröck-Moischt

© St. Cyriakus u. St. Johannes d.T., Marburg-Bauerbach-Ginseldorf