Eucharistiefeiern fallen aus bis zum 26. April 2020!

Wichtige Information

zur Vermeidung der Ausbreitung des Corona-Virus



Dienstag, 31. März 2020

Liebe Gemeinde,

unser Bischof Dr. Michael Gerber hat heute entschieden und bekanntgegeben, dass ab sofort alle öffentlichen Eucharistiefeiern und weitere liturgische Feiern abgesagt werden.


Diese Regelung gilt bis zum 26. April 2020.


Rechtzeitig vor dem 26. April wird neu geschaut, ob und inwiefern diese Regelung fortgesetzt werden muss.

 

Ihnen alles Gute, Gottes Segen und bleiben Sie gesund.


Die Gläubigen sind aufgerufen diese schwierige Zeit durch ihr persönliches Gebet zu begleiten.


Der Generalvikar des Bischofs von Fulda

Prälat Christof Steinert

Worte der Ermutigung unseres Bischofs

Hosanna LIVE!

Bischof Michael Gerber und Jugendpfarrer Alexander Best laden zur Social-Media-Vigil ein. Am 4. April 2020 um  20:15 Uhr kannst du dabei sein, wenn sie in der Michaelskirche eine Vigil im Stil der Weltjugendtage feiern.

Was da passiert?: Bilder vergangener Weltjugendtage nehmen dich mit in die einzigartige WJT-Stimmung. Katechese und Musik, zwei Kernelemente der WJTs, werden natürlich nicht fehlen – und, Ihm zu begegnen, das machen wir mit dem Gebet vor dem Allerheiligsten möglich. Sei dabei und feiere mit vielen anderen Jugendlichen und jungen Erwachsenen das „andere“ Hosanna. Wir freuen uns auf dich.

 

Wenn du auch „symbolisch anwesend“ sein willst, dann schick ein Selfie an gebet@bistum-fulda.de . Wir drucken es aus und nehmen dich mit in die Michaelskirche.

 

Hosanna live auf YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCzUbO-gOK3KtUqFxvoEKtbw

Sein Wort in unserem Herzen

Sein Wort in meinem Herzen“


Die Bibel will Wegbegleiter in unserem Leben sein. Manches hören, lesen und vergessen wir, andere Textstellen berühren uns, wir finden uns und unser Leben dort wieder. Sie begleiten uns eine Weile und haben einen festen Platz in unseren Herzen. Für mich sind das zurzeit Verse aus dem Buch Jesaja (Jes 43, 1-7).


Ich möchte Sie einladen, die Verse mehrmals zu lesen – still und auch laut – schenken Sie sich Zeit, suchen Sie sich dazu eine ruhige Ecke, zünden eine Kerze an und lassen die Worte auf wirken:


Was spricht Sie an?

Was berührt Ihr Herz?

Wo tun sich Fragen auf?

Worüber würden Sie gern mit andern ins Gespräch kommen?



1 Jetzt aber - so spricht der HERR, der dich erschaffen hat, Jakob, und der dich geformt hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich ausgelöst, ich habe dich beim Namen gerufen, du gehörst mir!

2 Wenn du durchs Wasser schreitest, bin ich bei dir, wenn durch Ströme, dann reißen sie dich nicht fort. Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt, keine Flamme wird dich verbrennen.

3 Denn ich, der HERR, bin dein Gott, ich, der Heilige Israels, bin dein Retter. Ich habe Ägypten als Kaufpreis für dich gegeben, Kusch und Seba an deiner Stelle.

4 Weil du in meinen Augen teuer und wertvoll bist und weil ich dich liebe, gebe ich Menschen für dich und für dein Leben ganze Völker.

5 Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir! Vom Aufgang der Sonne bringe ich deine Kinder herbei und vom Untergang her sammle ich dich.

6 Ich sage zum Norden: Gib her! und zum Süden: Halt nicht zurück! Führe meine Söhne heim aus der Ferne, meine Töchter vom Ende der Erde!

7 Denn jeden, der nach meinem Namen benannt ist, habe ich zu meiner Ehre erschaffen, geformt und gemacht.



Zeit und Raum für Ihre Gedanken und Fragen!


Einige meiner Gedanken zu diesen Versen:


Es sind Worte, die Gott einst durch den Propheten Jesaja seinem Volk sagen ließ, Worte, die in einem ganz anderen Kontext stehen als unser Leben heute und in unseren Ohren vielleicht auch befremdlich klingen. Das Volk Israel war in Gefangenschaft und fühlte sich einsam und verlassen in der Fremde. …

und rief verzweifelt nach Gott. …


Aber dennoch:

Der Text beginnt mit den Worten „Jetzt aber – so spricht er Herr“ , das heißt für mich, diese Worte richten sich an mich im Hier und Jetzt. Jetzt, in meiner Lebenssituation erfahre ich Gottes Zusage: Kein Wasser wird dich hinwegreißen, kein Feuer dich verbrennen, denn ich bin bei dir. Fürchte dich nicht!


Diese Zusage Gottes hat mich getragen beim Tod meines Vaters vor 11 Jahren und nun beim Tod meines Mannes vor einigen Wochen.

Ströme von Wasser und Feuer sind eindrückliche Bilder für das Schwere und Leidvolle in unserem Leben, Schicksale, Krankheit und unausweichliche Not.

Es trägt mich jetzt in dieser Zeit, stärkt und ermutigt mich nicht zu verzagen, sondern Ihm zu vertrauen, mich Ihm anzuvertrauen und aus dieser Zuversicht zu leben.


Weiter sagt der Text: Für das Liebste und Teuerste gibt Gott alles!

Und das trifft mitten ins Herz, weil ich ihm abnehme, dass Er sein Wort hält.

Er ruft uns beim Namen, wir sind sein Wertvollstes und er liebt uns!

Und Gottes Liebe wird mir geschenkt – ohne Vorleistung – gratis!

Wie gut mir das tut! Das baut auf – das richtet auf und zaubert ein dankbares Lächeln auf mein Gesicht!


Zweimal sagt der Herr in diesen Versen „Fürchte dich nicht“ - und organisiert bildlich gesprochen aus allen Himmelsrichtungen her Rettung (Vers 6):

Für die Israeliten damals

Für uns Menschen jetzt

Für alles Leben zu jeder Zeit!


*****

Sein Wort in meinem Herzen


Wenn Sie mögen, beschließen Sie diese Zeit mit dem Text eines Segensliedes:


Herr, du bist die Hoffnung, wo Leben verdorrt.

Auf steinigem Grund wachse in mir.

Sei keimender Same, sei sicherer Ort,

treib Knospen und blühe in mir.


Herr, du bist die Güte, wo Liebe zerbricht.

In kalter Zeit atme in mir.

Sei zündender Funke, sei wärmendes Licht,

sei Flamme und brenne in mir.


Herr, du bist die Freude, wo Lachen erstickt.

In dunkler Welt lebe in mir.

Sei froher Gedanke, sei tröstender Blick,

sei Stimme und singe in mir.


Und ein neuer Morgen bricht auf

dieser Erde an in einem neuen Tag.

Halte mich geborgen, fest in deiner starken Hand

und segne mich, segne mich und deine Erde.

Amen.



Gerne komme ich mit Ihnen darüber ins Gespräch

oder in einen Austausch über

Sein Wort in Ihrem Herzen.


Sie erreichen mich telefonisch unter: 06421 – 22356

oder per Email: abthomanek@t-online.de


Ihre Andrea Thomanek, Gemeindereferentin


Du für mich


Das bist du, guter Gott.

Du bist der, der da ist

und zwar der, der für mich da ist.

Vater bist du mir.

Als Vater liebst du mich

und du willst, dass ich es spüren kann,

dass du mich liebst.

Heute –

durch die Menschen, mit denen ich

auf verschiedene Weise in Kontakt sein kann;

durch die kleinen Freuden, die du mir schenkst;

durch die Aufgabe, die du mir gibst;

durch das Leid, das du mit mir trägst.

Du für mich.

Danke.


Ich darf zu dir kommen,

wenn ich müde bin;

wenn ich Angst habe;

wenn ich nicht weiter weiß;

wenn ich zweifle;

wenn ich am Verzweifeln bin.

Wenn ich dich nicht finden kann,

nimmst du mich an die Hand;

gibst mir Geborgenheit und Heimat.

Du für mich.


Das ist das Geheimnis unseres Glaubens:

Ich muss nicht alles alleine machen,

ich brauche mich nicht selbst zu erlösen,

ich kann gelassen und frei sein.


Mit innerer Ruhe und Vertrauen auf dich

kann ich allem entgegensehen,

was da kommen mag.

Du für mich. Danke.

Gebet um Beistand

Corona jagt uns alle in Angst und Schrecken !

Was wir tun können: Ruhe bewahren,

Verhaltensregeln einhalten und sich vertrauensvoll an Gott wenden!


Gerne können Sie zu Hause eine Kerze anzünden und folgendes Gebet vor Gott bringen – allein oder in der Familie.


Gott, unser Gott,

die Welt steht Kopf, wir Menschen fühlen uns überfordert und verunsichert.

Mit unserem Beten suchen wir suchen Halt, Orientierung und Geborgenheit bei dir.


So kommen wir zu dir und bitten dich:


  • Für all die Menschen, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben und krank geworden sind

  • Für diejenigen, die verunsichert sind und Angst haben

  • Für alle, die sich in Kliniken, Heimen und zu Hause mit unermesslichem Einsatz um die Kranken kümmern

  • Für die Politiker und Personen in Wirtschaft und Handel, auf denen die Verantwortung wichtiger, weitreichender Entscheidungen lastet

  • Für all diejenigen, die um ihre Existenz bangen

  • Für alle, die in dieser Zeit leicht übersehen und vergessen werden können

  • Für uns alle in dieser harten, schweren Zeit


Herr, steh uns bei mit deiner Macht und deiner Liebe,

hilf uns bei allem Verstand und Herz zu gebrauchen,

Hilf uns neue Wege für die Kontakte miteinander zu finden und

mache uns achtsam in der Sorge füreinander und umeinander.


Schenke uns die Erfahrung, im Gebet mit dir und untereinander verbunden zu sein.

Lass uns daraus Kraft und Zuversicht schöpfen.


In diesem Jahr werden uns in der Fastenzeit Verzichte auferlegt,

für die wir uns nicht freiwillig entschieden haben und

die unser alltägliches Leben auf eine starke Zerreißprobe stellen.


Herr, so bitten wir dich um deine Güte und Barmherzigkeit und um deinen Beistand,

die Herausforderungen dieser Zeit anzunehmen,

sie miteinander durchzustehen und zu bestehen.


Wir vertrauen auf deinen Schutz und Segen,

im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes, Amen.

St. Cyriakus

Blick auf die Bauerbacher Kirche von Westen auf das Hauptportal.

 

St. Johannes der Täufer

Blick auf die Ginseldorfer Kirche von Westen auf das Hauptportal.

 
 

Herzlich willkommen auf unserer Homepage!

Wir freuen uns, dass Sie unsere Pfarrgemeinde St. Cyriakus und St. Johannes der Täufer kennenlernen möchten.

Unserer Pfargemeinde mit etwa 1.500 Katholiken umfasst die Dörfer Bauerbach, Ginseldorf und Bürgeln. Bauerbach und Ginseldorf sind Stadtteile der Universitätsstadt Marburg, Bürgeln ist ein Stadtteil der Gemeinde Cölbe. Die Ortschaften liegen östlich der Lahnberge in Oberhessen.

In unserer Gemeinde befinden sich zwei Kirchen. Die Pfarrkirche St. Cyriakus in Bauerbach und die Kirche St. Johannes der Täufer in Ginseldorf.

Nun wünschen wir Ihnen noch viel Freude beim Blättern in unserer Internetseite!


 
St. Johannes der Täufer, Amöneburg

Pastoralverbund St. Bonifatius Amöneburg

 
St. Michael und St. Elisabeth, Schröck

Pfarrgemeinde Schröck-Moischt

© St. Cyriakus u. St. Johannes d.T., Marburg-Bauerbach-Ginseldorf